Custom Bike & US-Car Geiselwind

Blubbernde Motoren, der Geruch von verbranntem Gummi und jede Menge Chrom. Die Custom & US-Cars (custom-nationals.de) haben wieder gerufen, und die Szene ist natürlich in Scharen gefolgt.

Was gab es zu sehen?
Im Grunde alles, was den US-amerikanischen Traum auf vier Rädern ausmacht – und ein paar Kreationen, bei denen man sich unwillkürlich fragt, was der TÜV-Prüfer eigentlich beruflich macht.
Von perfekt restaurierten Classic Cars über mächtige Muscle Cars bis hin zu tiefgelegten Lowridern und martialischen Rat Rods war das Gelände dicht an dicht zugestellt. Wer ein Herz für amerikanische Automobilkultur hat, kam voll auf seine Kosten.

Die Harley Gemeinde hatte ebenso aufgerüstet und alles was Rang und Namen hat, war in Geiselwind angetreten, um dem staunenden Publikum ihre Ideen eines Custom Bikes zu präsentieren. Vor allem die alten Panheads aus den 60er Jahren waren neu veredelt eine Augenweide. Ein bisschen schade ist, dass das Konzept neu ausgerichtet war, Aufgrund behördlicher Auflagen wurde keine Dragsterrennen und Motorstuntveranstaltungen mehr geboten, das Konzept lag nun mehr auf Fahrzeugpräsentationen. Die Viertelmeilen-Rennen (0 bis 400 Meter) sowie die nötigen Auslauf- und Bremszonen benötigen enorm viel Platz. Durch die Umgestaltung, Aufteilung und Nutzung des Strohofer-Geländes (Campingareale, Ausstellungsflächen für US-Cars, Eventhallen und Händlermeilen) steht der abgesperrte Raum, der für ein sicheres Beschleunigungsrennen zwingend erforderlich ist, in dieser Form schlicht nicht mehr zur Verfügung.

Es war laut, es war bunt, es war spritintensiv – kurz gesagt: ein rundum gelungenes Wochenende für jeden, der Benzin im Blut hat. Gefehlt haben die Showevents haben allerdings genauso gefehlt wie das Viertelmeilenrennen, schade eigentlich.

Ein paar Bilder sind auf der Seite Geiselwind 2026 zu sehen.

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